Nudelfertig vom Meer zurück

Nudelfertig vom Meer zurück

An nur drei Tagen entstanden die Bilder für den neuen Katalog von Eitzinger Sports. Für mich als Fotograf eine äusserst sportliche Zeit - und ein tolles Beispiel für perfektes Teamwork.

Es hat wunderbar angefangen: Am Flughafen holte mich der Chauffeur ab und fuhr mich ins Hotel – direkt am Meer. Ich war für drei Tage an die Costa Brava gekommen, um für Eizinger Sports den neuen Katalog zu fotografieren: Rennvelo, Mountainbike, Laufen. Wenn man ans Meer fährt, rechnet man unbewusst mit Entspannung. Doch es wurden harte 12 Stunden-Arbeitstage. Einzig morgens gegen sieben konnte ich am Strand etwas spazieren, bevor es wieder losging.

Für einmal bin ich froh ums E-Bike

Marketingleiter Marco Frei hatte alles vorbereitet und die schönsten Spots ausgewählt. Manche waren schwierig zu erreichen, erst mit Auto, dann fuhren wir mit den Velos ins Gelände. Marco hat mir sogar ein E-Bike hergerichtet, damit ich mit meiner Fotoausrüstung den Sportlern auch nachkam. Sonst bin ich mehr für Eigenleistung – doch hier war ich froh um die Elektrohilfe.

Improvisieren – und hinterher merkt es keiner

Wir hatten ein dichtes Programm, von Spot zu Spot, irgendwo in der Landschaft, manchmal hoch über dem Meer. Immer wunderschön! An die Stelle zu kommen, an der dieses Bild entstand, war es trotz E-Bike noch schwer genug: eine steile Rampe hoch, mit 11 Kilo Fotoausrüstung auf dem Rücken. Obwohl ich nur das Allernötigste dabei hatte, die Leuchten und anderes musste ich daheim lassen.

Mit Tricks zum richtigen Licht

Beim Fotografieren geht es immer um Licht. Je nach Tageszeit herrscht verschiedenes Licht, das einen enormen Einfluss auf das Bildresultat hat. Die beste Zeit ist morgens oder am späteren Nachmittag, wenn das Licht weich von der Seite kommt. Darauf zu warten hatten wir keine Zeit. Jedes Foto wurde also improvisiert. Marco hielt den Reflektor, um die Models auszuleuchten, während ich mit ihnen das Bild besprach, und es waren ja ganz viel Bilder! In den drei Tagen entstanden rund 1200 Fotos, nur gerade 300 kamen am Ende in die Auswahl.

Mit Teamwork zum perfekten Bild

Eine sportliche Herausforderung, vor allem mit begrenztem Material und dem körperlichen Aufwand, der hinter jedem Bild stand. Und natürlich waren wir vom Wetter abhängig: warten auf Sonne – und dann musste alles schnell gehen! Wir arbeiteten uns wirklich zu jedem Bild vor. Doch dank der guten Betreuung der Eitzinger-Crew konnte ich mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren. Mit der Zeit spielte es sich immer besser ein und es entstand wirklich coole Teamarbeit.

Harte Arbeit im Ferienparadies

So entstand auch unter manchmal widrigen Bedingungen fotografische Toparbeit. Ohne die perfekte Organisation von Marco hätten wir das nicht geschafft. Es waren harte Tage, doch es machte eine Menge Spass, in der tollen Landschaft und mit wirklich netten Leuten. Doch als ich wieder in Kloten landete, war ich nudelfertig. Von wegen Erholung am Meer!

 

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