Einzigartiges Familien-Shooting im Lockdown

Das Shooting für den neuen Job

Mitten im Lockdown-Schock im April gab es ein berührendes Familien-Shooting mit einem Neugeborenen. Eindrücke und Bilder, die bleiben.

Im Corona-Lockdown im April/Mai konnte ich keine Shootings absolvieren. Alle Termine wurden abgesagt, ich musste mein Studio schliessen. Der Lockdown war eine harte Zeit für mich, wie für viele andere auch. Mir fehlte der Kontakt zu den Menschen und die spezielle, zwischenmenschliche Atmosphäre, die in Shootings entsteht. Der Spass dabei und natürlich die kreative Arbeit und die Freude an den Bildern, die bleiben.

Als Familienfotograf schon lange dabei

Dieses Familien-Shooting war die einzige Ausnahme. Ich kenne diese Familie schon seit vielen Jahren. Ich bin so etwas wie der Familienfotograf und durfte alle Lebensabschnitte begleiten. Die beiden Buben bekamen nun eine kleine Schwester, mitten in der heissen Corona-Phase. Schon Monate vorher hatten wir verabredet: Gleich nach der Geburt gibt’s neue Familienfotos. Jetzt waren alle überglücklich. Ich konnte einfach nicht absagen.

Doch es war klar: Dieses Shooting würde in jeder Hinsicht etwas Besonderes sein. Die Geburt eines Kindes ist das sowieso. Doch unter diesen Umständen! Jetzt mussten wir uns den unerwarteten Verhältnissen anpassen. Statt schon im Spital gingen wir ins Freie, mit Abstand. Alle spürten die Sorge um die Gesundheit, die Betroffenheit durch den Lockdown, die Krise, die an niemandem spurlos vorüber geht. Fröhlich war die Stimmung nicht gerade, trotz Babyglück.

Gartenbank als perfekter Hintergrund

Wir mussten also improvisieren und wählten diese Bank im Garten. Sie war schon öfter Schauplatz von Familienfotos. Für das Bild zur Geburt wählte ich sie auch, weil der Hintergrund – die grauen, wettergegerbten Latten – mit dem in Rot eingepackten Säugling sich besonders eignet. Dazu hatten wir mit der Pergola einen idealen «Hochsitz» für den Bilderjäger. Die geforderte Distanz war auch garantiert.

Ins richtige Licht rücken

Der Vater und die Buben sicherten, und ich «schoss» von oben. Damit war auch das ideale Licht gegeben. Ein Neugeborenes ist ja so klein! Dazu warm eingepackt, da sieht man nicht viel vom kleinen Gesicht. Um den Aufwand Corona-gemäss möglichst gering zu halten und flexibel zu bleiben, verzichtete ich auf Zubehör wie Blitzgeräte und Reflektoren. Also nutzten wir das natürliche Licht von oben, da das Kind ja sowieso nur liegen kann.

Kinder bei Laune halten

Es wurde ein berührendes Shooting. Familienshootings sind sonst oft nicht einfach. Da ist die Erwartungshaltung der Eltern, doch die Kinder wollen es oft anders. Oder gar nicht: Wenn etwas passiert, einer hinfällt, oder eine Mücke sticht, oder wenn es schlicht zu lange dauert, kann die Stimmung schnell kippen.

Der Fotograf muss sie bei Laune halten und zügig arbeiten, bevor es unerwartet vorbei ist. Doch wir kennen uns schon lange. Jedem war die Einmaligkeit dieser Tage bewusst, auch die Buben waren fast andächtig dabei. So entstanden wunderbare Bilder. Sie werden bleiben, auf ganz besondere Art: Das kleine Mädchen ist da, und sie kam in einer Zeit, die wir unser Leben lang nicht vergessen werden.

 

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